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Leichtathletik

10,60m für Luisa Englisch im U16 Dreisprung, Veronika Miller sprinten in der U18 12,68s über 100m

Starke Auftritte beim Rolf-Watter-Sportfest in Regensburg zeigten am vergangenen Samstag zwei Leichtathletinnen aus Altdorf. Ein großer Sprung gelang dabei Luisa Englisch in der U16 im Dreisprung, denn die Altdorferin erfüllte in ihrem sechsten und letzten Versuch mit 10,60m punktgenau die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in dieser Disziplin. In diesem BLV Einladungswettkampf zusammen mit der Jugend U18 kam sie auf Rang 3. Nach einem soliden Einstieg in den Wettkampf mit drei Versuchen um die 10,20m im Vorkampf konnte sich Luisa Englisch in den Endkampfversuchen massiv steigern und kam schon im vierten Durchgang mit 10,56m ganz nahe an die geforderte DM Norm heran. Mit 10,45m im fünften Durchgang folgte ein weiterer guter Sprung, und als sie im letzten Versuch das Brett wieder gut traf und einen weiten Versuch in die Sandgrube vorlegte, folgte ein kurzes Bangen, bevor die erlösenden 10,60m auf der Anzeige erschienen und die Qualifikationsleistung damit erfüllt war. Da Luisa Englisch auch schon die erforderliche Zweitnorm erfüllt hat, darf sie nun fest mit ihrem Start bei den nationalen Titelkämpfen Anfang September in Hannover planen. Nach Eva Schlaffer (Speerwurf) ist sie damit die zweite Athletin der LG Region Landshut, die an den Deutschen U16 Meisterschaften teilnehmen wird.

Über 100m in der Jugend U18 war Veronika Miller am Start, und auch sie wusste die guten Bedingungen zu nutzen und sprintete in 12,68s nahe an ihre persönliche Bestleistung heran und belegte bei dieser Generalprobe für die Bayerischen U18 Meisterschaften einen guten dritten Patz. Nur im Weitsprung, wollte es diesmal nicht so wie zuletzt klappen, und Veronika Miller landete am Ende mit 4,92m auf Rang sieben.

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Auch beim zweitem BLV Kaderwettkampf am vergangenen Sonntag war Eva Schlaffer von der LG Region Landshut (DJK SV Altdorf) am Start. Die 15jährige hatte sich diesmal für die Disziplinen Kugelstoß und Speerwurf entschieden, und wusste bei ihrem ersten Kugelwettbewerb des Jahres mit 10,41m durchaus zu überzeugen. Die Weite brachte ihr in einem Feld, dass durchaus dem einer Bayerische n Meisterschaft entsprach, einen guten 7. Platz ein. Wichtig auch im Blick auf zukünftige Wettbewerbe: gleich vier der sechs Wettkampfversuche landeten jenseits der 10m Marke.

Nicht ganz so gut wie vor zwei Wochen, aber immer noch ganz ausgezeichnet lief es für Eva Schlaffer in ihrer stärksten Disziplin, dem Speerwurf. Mit 37,96m siegte die Altdorferin erneut gegen die anderen Bayerischen Kaderathletinnen.

Mit 41,69m im Speerwurf schafft es die 15jährige Altdorferin erstmals zu nationalen Titelkämpfen

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Im Dante-Stadion in München fand am vergangenen Sonntag ein erster Leichtathletik-Wettkampf für die Bayerischen Bundes- und Landeskader-Athleten statt. Mehr ist derzeit nicht erlaubt, doch der Wettkampf war eine gute Chance für die wenigen Teilnehmer, schon erste Leistungen in dieser Saison zu zeigen. Optimal genutzt hat diese Chance die einzige Teilnehmerin des DJK SV Altdorf (LG Region Landshut), Eva Schlaffer, die im Speerwurf und über 100m der Jugend U16 am Start war.

Für die Nachwuchsathletin aus Altdorf ist das große Saisonziel die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften, die im September in Hannover ausgetragen werden. Dafür mussten 40m mit dem 500g schweren Speer übertroffen werden, dazu ist eine Zweitnorm gefordert. Dass dies gleich zum Saisonauftakt klappen könnte, hatte allerdings niemand erwartet. In einem eher mittelmäßigen Wettkampf warf Eva Schlaffer in den ersten fünf Versuchen ordentliche Weiten zwischen 31 und 36 Metern. Der große Wurf gelang ihr aber erst im sechsten und letzten Wettkampfversuch, in dem sie mit 41,69m die DM-Norm ganz deutlich übertraf und auch diesen Kaderwettkampf gegen die besten Bayerischen Speerwerferinnen für sich entschied. Zum Niederbayerischen Rekord im Speerwurf fehlten nur 30 Zentimeter.

Um tatsächlich auf Deutschen Meisterschaften dabei sein zu dürfen, braucht man in den Jugendklassen noch eine Zweit-Norm aus einer anderen Leichtathletik-Disziplin. Diese Pflicht hatte Eva Schlaffer aber bereits vor dem Speerwurf-Wettkampf erledigt, da sie knapp drei Stunden vor den Würfen über 100m am Start war und mit starken 13,13s und Platz zwei auch diesen Richtwert deutlich erfüllt hatte. Die 15jährige kann damit schon jetzt für ihren Start bei den Deutschen Titelkämpfen in Hannover planen.

 

Luisa Englisch und Sarah Endres schafften es unter die Top 10 von Bayerns 7-Kämpferinnen

Mit sehr guten Ergebnissen kehrten die Mehrkämpferinnen der LG Region Landshut von den Bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Regensburg am vergangenen Wochenende zurück. Zum Ende der längsten Leichtathletiksaison, die es in Bayern je gab, schaffte es Luisa Englisch im 7-Kampf der U16 auf Rang Sechs, Sarah Endres wurde Neunte und die Mannschaft erreichte den vierten Rang. Dabei hätte es durchaus noch mehr sein können, denn ein kleiner Fehler weniger hätte der Mannschaft eine sichere Bronzemedaille eingebracht.

Die Bayerischen Meisterschaften der Mehrkämpfer wurden am vergangenen Wochenende im Stadion am Weinweg in Regensburg ausgetragen. Noch nie hat eine Meisterschaft so spät stattgefunden, aber das Corona Jahr hat den Leichtathleten die bisher längste Saison beschert. Trotzdem waren die Teilnehmerzahlen beachtlich, am größten war das Feld in der Jugend U16, in der auch drei Starterinnen der LG Region Landshut am Start waren. Luisa Englisch, Sarah Endres und Eva Schlaffer – alle vom DJK SV Altdorf - starteten in der Klasse W14 gegen 19 Konkurrentinnen.

Das Pech traf das Team gleich in der ersten Disziplin, als Eva Schlaffer über 80m-Hürden am 5. Hindernis hängen blieb und dann die 6. Hürde nicht mehr überquerte. Sie kam dann zwar ins Ziel, der Wettbewerb wurde aber mit null Punkten bewertet - ein Rückstand der in der Mannschaftswertung nicht mehr aufzuholen war. Da half es auch wenig, dass Sarah Endres die Hürden sehr ordentlich meisterte, und die  Niederbayerische Hürdenmeisterin Luisa Englisch mit 13,70s eine ausgezeichnete Zeit auf die Bahn zauberte. Von nun an stand mehr die Einzelwertung im Fokus. In der zweiten Disziplin, dem Kugelstoß, gelang Luisa Englisch dann der große Wurf, und sie steigerte ihre persönliche Bestleistung auf 9,68m - fast ein Meter mehr als bisher. Damit steigerte sie sich in der Mehrkampfwertung erstmals auf einen Platz in den Top 10, und war hier auch die Beste aus dem Altdorfer Team. Es folgte der Hochsprung, in dem es bei Luisa nicht ganz so klappte wie gewollt und sie mit immer noch guten 1,49m den Wettkampf beendete, während Eva Schlaffer mit 1,46m ihre Bestleistung ganz weit nach oben schraubte. Auch Sarah konnte mit 1,37m zufrieden sein. Im 100m Sprint, der den ersten Tag beendete, überzeugte bei dann bei kaltem und windigem Wetter einzig Eva Schlaffer mit 13,31s und der zweitschnellsten Zeit im gesamten Feld. Dennoch, alle Starterinnen hatten hier Probleme und die Landshuterinnen schafften sich eine gute Ausgangsposition für Tag zwei.

Der Sonntag begann dann mit dem Speerwurf, in dem Eva Schlaffer mit starken 35,25m den ersten Platz im Feld schaffte, und auch Luisa Englisch mit 29,21m und Sarah Endres mit 27,56m kräftig Punkte sammelten. Es folgten gute Ergebnisse im Weitsprung, am weitesten ging es hier für Luisa mit 4,64m, bevor es in den abschließenden 800m Lauf ging. Im ersten der beiden Läufe schaffte Eva Schlaffer eine neue persönliche Bestzeit in 2:44,10 Minuten. Sarah Endres und Luisa Englisch waren zu diesem Zeitpunkt so gut im Mehrkampf platziert, dass sie im Finale der 10 Besten laufen durften, und dort gelang Sarah Endres mit 2:32,46 Minuten ein starker Auftritt und der Tagessieg in der Disziplin.

In der Endabrechnung des Siebenkampfes schaffte es Luisa Englisch auf den ganz ausgezeichneten Sechsten Platz bei diesen Bayerischen Meisterschaften, mit 3290 Punkte verbesserte sie ein weiteres Mal ihre Mehrkampfbestleistung und schließt das Jahr als beste Niederbayerische Siebenkämpferin ab. Dank des starken Zweiten Tages kletterte Sarah Endres noch in die Top 10 und wurde mit neuer Bestleistung von 3150 Punkten Neunte. Eva Schlaffer stand in der Endabrechnung auf Platz 15. Die Mannschaft war wegen der guten Ergebnisse nach der Panne zum Auftakt dann Platz für Platz nach oben geklettert, und landete am Ende auf dem vierten Platz.

Bild: Luisa Englisch, Eva Schlaffer und Sarah Endres
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