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2021 Mitgliederehrung SchoberLangjährige Mitglieder, zumeist auch mit viel Engagement für den Sport, hat die DJK geehrt. Damit hat der Verein, bedingt durch die „Corona-Auszeit“, diese Ehrungen von der Jahreshauptversammlung abgekoppelt und diesmal sogar für knapp drei zurückliegende Jahre vorgenommen. Hierbei fanden die Vereinsvorsitzende Andrea Kollmeier, die Ehrenvorsitzenden Kasimir und Willy Gürtner und Heinz Jungbauer sowie Bürgermeister Sebastian Stanglmaier recht lobende Worte für die zu Ehrenden.

Der Sportverein hatte eingeladen – und sie waren fast alle zu dieser feierlichen Veranstaltung in den Bürgersaal gekommen. Und Andrea Kollmeier freute sich, dass der seit 65 Jahren bestehende Sportverein so viele treue Mitglieder ehren kann. Zuvor hatte sie auch zu einem Gedenken für 15 im Berichtszeitraum verstorbene Mitglieder im Alter von elf bis 89 Jahren aufgerufen.

An die zu Ehrenden gewandt, dankte Andrea Kollmeier diesen für ihre langjährige Treue und für ihr sportliches Engagement. „Damit der Verein funktionieren kann, brauchen wir Ehrenamtliche in unterschiedlichen Ämtern“, gab die Vorsitzende zu verstehen. Hierbei rief sie auch dazu auf, sich bei den Neuwahlen 2022 für vakant werdende Vorstandsämter bewerben zu wollen.

Seine Freude, sich wieder mit Vereinen bei Veranstaltungen treffen zu können, brachte Bürgermeister Sebastian Stanglmaier zum Ausdruck. Nach seiner Meinung ist das Ehrenamt eine „wichtige Säule unserer Gesellschaft“. Leider habe aber heute das Ehrenamt nicht mehr den Stellenwert, der dem eigentlich zustehen würde. Deshalb warb der Marktgemeindechef für die Bereitschaft, den Sportverein in eine geordnete und sichere Zukunft zu führen. Gerade die Kommune sei mit dem größten Verein eng verbunden.

Die anschließenden Ehrungen nahmen die drei Ehrenvorsitzenden mit der amtierenden Vorsitzenden gemeinsam vor. Die herausragendste Auszeichnung (Ehrennadel in Gold und Lorbeerkranz mit Urkunde) erhielt der 82-jährige Josef Schober für seine schon über 60-jährige Mitgliedschaft. In seiner Laudatio verwies Heinz Jungbauer darauf, dass der Geehrte über Jahrzehnte hinweg die Fußballjugend trainiert, vielfältige Vereinsaufgaben wahrgenommen und dafür bereits die „Bürgermedaille in Silber“ erhalten hat. „Der Sportverein war für Josef Schober die zweite Heimat“, betonte der Laudator. Nach seiner Schilderung entfielen auf den Geehrten bei der Sportler-Wahl 2005 in Stadt und Landkreis Landshut die mit Abstand meisten Stimmen.

Auf eine über 50-jährige Mitgliedschaft, für die es eine „Ehrennadel in Gold mit Lorbeerkranz und Urkunde“ gab, können zurückblicken: Lorenz Niedermeier, Rudolf Bachmeier, Ludwig Wenleder, Walter Frey und Hans Maier. Alle diese Geehrten waren einst Fußballer, Trainer oder beziehungsweise Schiedsrichter, wie Heinz Jungbauer detailliert auflistete.

Bereits über 40 Jahre, für die es eine „Ehrennadel in Gold mit Urkunde“ gab, sind der DJK treu verbunden: Evely Sigl, die 36 Jahre lang Übungsleiterin beim Kinderturnen war, heute noch beim Sportclub Pfettrach die Damengymnastikgruppe betreut und insgesamt 53 Jahre lang in Sportvereinen wirkt. Gerhard Erber (Fußball und Männerriege), Anton Fuchs (Tennissport), Ingrid Klein (Gymnastik, Tanz und Jugend) und Anton Stempfhuber (Fußball, Trainer und Vereinsfunktionär).

Mit über 20 Jahren Vereinszugehörigkeit („Ehrennadel in Silber“) wurden Christoph Schaller (Tennis und Bauplaner für den Verein), Günter Wehnert (Tennislehrer), Rüdiger Alfery (Fußball und Männerriege), Jean Atideka (Fußball und Trainer) und Margarethe Timm ausgezeichnet. Schon über zehn Jahre („Ehrennadel in Bronze“) sind Marion Gergs, Otto Janak, Ignaz Wolf, Peter Jendrusch, Erich Hilzenthaler, Irmgard Kirchermeier, Uwe Hellert, Nia Postel, Julian Rottelberger, Christof Wittmann, Alexander Grassmann und Hans Seidl dabei.

Mit einem Schlusswort bedankte sich Ehrenvorsitzender Willy Gürtner für die „schöne Veranstaltung“. Er ermunterte zur weiteren Treue für die Sportgemeinschaft, weil jeder Verein von seinen langjährigen Mitgliedern lebe. Ergänzend wartete Rudi Kollmeier noch mit einer „Bilderreise über die vergangenen fünf Jahrzehnte“ im Sportverein auf.

2021 Mitgliederehrung


Gegen eine Vorverlegung der auf den 20.Februar 2022 terminierten Vorstandswahlen haben sich die Abteilungsleiter und die Vorstandsmitglieder des DJK-Sportvereins ausgesprochen. Vorausgegangen war das Angebot von Andrea Kolmeier, sofort auf ihr Amt zu verzichten und noch heuer die zeitlich überfälligen Neuwahlen durchführen zu lassen. Übereinstimmend genießt das Führungs-Team mit Andrea und Rudi Kollmeier weiter das große Vertrauen.

Bei dieser mehrstündigen Sitzung der erweiterten Vorstandschaft im Vereinsheim informierte Rudi Kollmeier über die finanzielle Lage. „Diese ist in Ordnung und bereitet uns keine Probleme“, betonte der Kassier. Und ergänzend gab die Vorsitzende Andrea Kollmeier zu verstehen, dass sie sich grundsätzlich nicht in das sportliche Geschehen der einzelnen Abteilungen einmischen wolle. Und darauf bezieht sich die Kritik von Außenstehenden, weil die sportlichen Aktivitäten nicht immer zufriedenstellend sind. So vermisst die erste, in der Bezirksliga spielende Fußballmannschaft derzeit notwendige Erfolge.

Die nachrangigen Fußballmannschaften können sich gut behaupten, berichtete Robert Beck. Nach der Schilderung des Abteilungsleiters sei gerade im Nachwuchs ein sichtbarer Aufschwung erkennbar. Und eines stellte er klar: „Spieler können wir nicht kaufen. Dafür haben wir kein Geld“. Der zweite DJK-Vorsitzende Josef Hierbeck bemängelte hier das zuweilen ausgeprägte „Abteilungsdenken“. Und dazu Abteilungsleiter Oliver Guehl: Im Jugendfußball bestätigt sich das „Abbild der Vereinssituation“. Erfreulich sei aber, dass sich etwa 30 Trainer hier um den Nachwuchs kümmern.

Die „Corona-Auszeit“ hat, wie einige Sitzungsteilnehmer erläuterten, das „Vereinsleben“ erheblich beeinträchtigt. Deshalb wird, trotz einiger Bedenken, an einem „Danke-Essen“ für Ehrenamtliche am 19.Dezember festgehalten. Auch am noch nicht endgültig feststehenden Christkindl-Markt der Marktgemeinde will der Verein teilnehmen. Die Ehrung langjähriger Mitglieder ist am 10.Oktober im Bürgersaal. Auf eine „Christbaum-Versteigerung“ wird aber verzichtet. Hier war der Zuspruch schon vor der Pandemie-Zeit alljährlich geringer.

Der Ehrenvorsitzende Willy Gürtner verkannte keinesfalls die infolge der „Corona-Auszeit“ aufgetretenen Probleme. Er appellierte deshalb an die Anwesenden, mitzuhelfen, dass Mitglieder wieder Führungsverantwortung übernehmen. Derzeit sei nämlich noch nicht erkennbar, wer den Vorsitz in der künftigen Vorstandschaft haben wird.

Die Renovierung der Gymnastik-Räume im Vereinsheim, die heuer bei einem starken Niederschlag überflutet worden sind, schreitet nach der Schilderung der Vorsitzenden zügig voran. Hier sei mit Schadensbehebungs-Kosten von rund 50 000 Euro zu rechnen. Weiter informierte die Vorsitzende über Sportplatz- und Parkplatzprobleme, die bei einem vernünftigen Verhalten nicht auftreten müssten.

Die weiteren Beratungen und Informationen bezogen sich auf einzelne Abteilungen. So zeigte sich Peter Kreissl „tief betroffen“ über das derzeit nachlassende Interesse am Karate-Sport. Dagegen vermeldete Werner Brunnhuber ein großes Interesse am Tennissport. Auch die Kindernarrhalla blickt laut Heinz Jungbauer optimistisch auf die bevorstehende Faschingssaison. Derzeit werden, um die Pandemie-Vorschriften einhalten zu können, drei Inthronisations-Veranstaltungen im Bürgersaal geplant. Gut läuft es auch bei den Eltern-Kind-Gruppen, bei der rhythmischen Sportgymnastik, bei der Damen-Gymnastik und beim Kinder-Turnen, erklärte Henny Förster. Und schließlich sprach Wolfgang Spitzlberger auch von einer hoffnungsvollen Jugendarbeit bei den Tischtennis-Sportlern.

Der aktuell angepeilte Termin „20.Juni“ für die fällige Neuwahl der DJK-Vorstandschaft ist schon wieder in Frage gestellt. In einem Rundschreiben an  Vorstandsmitglieder, Abteilungsleiter und weitere Ehrenamtliche hat Andrea Kollmeier die derzeit schwierige Ausgangslage geschildert, verlässlich diese Hauptversammlung planen zu können. Deshalb wird nun beim Registergericht abgeklärt, ob und inwieweit diese Neuwahl-Terminierung bis zum Februar 2022 verlängert werden kann.

„Ohne eine vorherige Abteilungsbesprechung und Sitzung der erweiterten Vorstandschaft brauchen wir nicht in die Hauptversammlung gehen“, argumentiert die DJK-Vorsitzende. Nach ihrer Aussage würden noch immer keine Meldungen für Vorstände (1. und 2.Vorsitzender) und weitere Vorstandsämter vorliegen. „Ohne Kandidaten-Vorschläge wäre die Neuwahl zum Scheitern verurteilt“, zeigt sich Andrea Kollmeier überzeugt.

Auch hinsichtlich der Sportaktivitäten bleiben, so die Vorsitzende, die bekannten Hygiene-Konzepte nicht nur bestehen, sondern müssen den neuen Vorgaben des Bayerischen Landessportverbands angepasst werden. Die Dokumentation ist weiterhin sehr wichtig. Ähnlich ist die Situation beim Vereinsheim. Für die Außengastronomie auf der Terrasse ist alles hergerichtet, aber die Pandemie-Zahlen lassen noch keine Bewirtung zu.

Vor einigen Tagen sei, wie die Vorsitzende erwähnte, von der „Landshuter Zeitung“ berichtet worden, dass die Sportvereine auch Geld für Ferienangebote erhalten könnten. Dazu muss sich aber jede Abteilung selbst informieren und gegebenenfalls ein Angebot erarbeiten.

Auch mit einer erfreulichen Information wartete Andrea Kollmeier auf: So konnte 2.Vorstand Josef Hierbeck nun auch die zweite Garage auf dem Sportgelände platzieren und somit die Lagerkapazität des Vereins erhöhen. Unter seiner Ägide seien auch sämtliche Zaunabdeckungen erneuert worden. Die Fußballer haben auch die zugesagten Reparaturen an den Bänken und anderen Anlagen ausgeführt. Dafür dankte die Vorsitzende ausdrücklich Jörg Rückl und Karl-Heinz Seemann, deren Söhne und dem kommunalen Bauhof.

Mit der Mitteilung, dass sich der Sportverein auch um staatliche Hilfen bemüht habe und um weitere bemühen werde, skizzierte Rudi Kollmeier die finanzielle Lage. Bei einem Jahresumsatz von rund einer halben Million Euro vor der Pandemie-Zeit brauche auch der Sportverein die staatlichen Zuwendungen. Erfreulich sei, so der Kassier, dass bereits eine finanzielle Zuwendung verbucht werden konnte. Die „Überbrückungshilfe III“ ist bis Ende August terminiert. „Auch für die fehlenden Tennishallen-Einnahmen hoffen wir auf einen angemessenen Finanz-Ausgleich“, gibt sich der Kassier zuversichtlich.

Erneut muss der längst fällig gewesene Termin für die Vorstandswahl zeitlich hinausgeschoben werden.

Nun soll die Hauptversammlung mit Neuwahl

am Sonntag, dem 20.Juni um 17 Uhr im Bürgersaal

stattfinden. Die amtierende Vorsitzende Andrea Kollmeier hat ihre Haltung nicht geändert und wird definitiv nicht mehr kandidieren.

Alle Abteilungen kämpfen weiterhin mit dem verordneten Lockdown. Die Hoffnung der Sportler, mit dem Training im Außenbereich beginnen zu können, hat sich schnell zerschlagen, stellt die Vorsitzende in ihrem Rundschreiben an die Abteilungen und Vereinsfunktionäre fest. Auch das Vereinsheim bleibt geschlossen.

Im Gegensatz zum fehlenden Sportbetrieb mussten im Januar die Meldungen an den Bayerischen Landessportverband und an den Diözesan-Verband gemacht werden. Die Übungsleiter-Lizenzen mussten dem Landratsamt vorgelegt und die Mitgliedsbeiträge eingezogen werden. Erfreulich ist, wie Rudi Kollmeier hervorhebt, die Verdoppelung der „Vereinspauschale“ für die Übungsleiter-Lizenzen. Davon soll auch ein Teil an die Übungsleiter gehen. Und hinsichtlich der Einnahmen-Ausfälle steht er, so der Kassier, auch mit dem Steuerberater in Kontakt. Drei verschiedene Anträge müssen hier eingereicht und alle Abteilungen berücksichtigt werden.

Das Thema „Nutzung der Sporthallen sowie der Umkleide- und Sanitäranlagen“ über ein neues Schlüssel-System soll, so Andrea Kollmeier, rechtzeitig bei einer Präsenz-Sitzung aufgezeigt und erläutert werden. Damit soll vermutlich zeitlich noch länger bestehenden Pandemie-Vorschriften begegnet werden.

Wegen des Unterhalts der Sportanlagen war und ist der Verein ständig gefordert. So hat 2.Vorsitzender Josef Hierbeck einige Arbeiten selbst erledigen können. Demnach wurde eine zweite Fertiggarage beantragt, die neben der schon bestehenden aufgestellt werden soll. Neue Zaunpfosten-Abdeckungen wurden angeschafft, verrottete Sitzbänke müssen repariert oder ausgewechselt werden. Ausdrücklich bedankt sich hier der Sportverein bei der Marktgemeinde für deren Unterstützung.

Eine verlässliche Planung von Festen ist derzeit nicht möglich, bedauert die Vorsitzende. Trotzdem hat Michael Sommerstorfer schon das Country-Fest im Blick. Jedoch hängt dieses auch vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie ab, weil ein solches mit weniger als 100 Besuchern finanziell nicht darstellbar wäre.

Das verwaiste Sportzentrums-Gelände verleitet laut Andrea Kollmeier auch Jugendgruppen dort zum unsinnigen Verweilen. Der Verein sah sich daher bereits veranlasst, die Polizei einzuschalten, um verdächtige oder ausufernde Feiern zu unterbinden. Keinesfalls darf dort eine Rauschgift-Szene entstehen.

Einladung zur JHV des DJK SV Altdorf

am Sonntag, dem 20.Juni um 17 Uhr im Bürgersaal

Tagesordnung:

  • Begrüßung, Grußworte, Totengedenken
  • Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
  • Genehmigung der Tagesordnung
  • Ehrungen
  • Jahresbericht des Vorstands für die Jahre 2019/2020
  • Finanzbericht des Kassenwartes
  • Bericht der Kassenprüfer
  • Entlastung der Vorstandschaft
  • Neuwahlen
  • Satzungsgemäß gestellte Anträge
  • Verschiedenes
  • Schlusswort der Vorsitzenden

Anträge zur JHV sind spätestens 14 Tage vorher schriftlich bei der 1. Vorsitzenden einzureichen.

Vorsitzende Andrea Kollmeier

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