Aktuelle Vereins-Infos


Gegen eine Vorverlegung der auf den 20.Februar 2022 terminierten Vorstandswahlen haben sich die Abteilungsleiter und die Vorstandsmitglieder des DJK-Sportvereins ausgesprochen. Vorausgegangen war das Angebot von Andrea Kolmeier, sofort auf ihr Amt zu verzichten und noch heuer die zeitlich überfälligen Neuwahlen durchführen zu lassen. Übereinstimmend genießt das Führungs-Team mit Andrea und Rudi Kollmeier weiter das große Vertrauen.

Bei dieser mehrstündigen Sitzung der erweiterten Vorstandschaft im Vereinsheim informierte Rudi Kollmeier über die finanzielle Lage. „Diese ist in Ordnung und bereitet uns keine Probleme“, betonte der Kassier. Und ergänzend gab die Vorsitzende Andrea Kollmeier zu verstehen, dass sie sich grundsätzlich nicht in das sportliche Geschehen der einzelnen Abteilungen einmischen wolle. Und darauf bezieht sich die Kritik von Außenstehenden, weil die sportlichen Aktivitäten nicht immer zufriedenstellend sind. So vermisst die erste, in der Bezirksliga spielende Fußballmannschaft derzeit notwendige Erfolge.

Die nachrangigen Fußballmannschaften können sich gut behaupten, berichtete Robert Beck. Nach der Schilderung des Abteilungsleiters sei gerade im Nachwuchs ein sichtbarer Aufschwung erkennbar. Und eines stellte er klar: „Spieler können wir nicht kaufen. Dafür haben wir kein Geld“. Der zweite DJK-Vorsitzende Josef Hierbeck bemängelte hier das zuweilen ausgeprägte „Abteilungsdenken“. Und dazu Abteilungsleiter Oliver Guehl: Im Jugendfußball bestätigt sich das „Abbild der Vereinssituation“. Erfreulich sei aber, dass sich etwa 30 Trainer hier um den Nachwuchs kümmern.

Die „Corona-Auszeit“ hat, wie einige Sitzungsteilnehmer erläuterten, das „Vereinsleben“ erheblich beeinträchtigt. Deshalb wird, trotz einiger Bedenken, an einem „Danke-Essen“ für Ehrenamtliche am 19.Dezember festgehalten. Auch am noch nicht endgültig feststehenden Christkindl-Markt der Marktgemeinde will der Verein teilnehmen. Die Ehrung langjähriger Mitglieder ist am 10.Oktober im Bürgersaal. Auf eine „Christbaum-Versteigerung“ wird aber verzichtet. Hier war der Zuspruch schon vor der Pandemie-Zeit alljährlich geringer.

Der Ehrenvorsitzende Willy Gürtner verkannte keinesfalls die infolge der „Corona-Auszeit“ aufgetretenen Probleme. Er appellierte deshalb an die Anwesenden, mitzuhelfen, dass Mitglieder wieder Führungsverantwortung übernehmen. Derzeit sei nämlich noch nicht erkennbar, wer den Vorsitz in der künftigen Vorstandschaft haben wird.

Die Renovierung der Gymnastik-Räume im Vereinsheim, die heuer bei einem starken Niederschlag überflutet worden sind, schreitet nach der Schilderung der Vorsitzenden zügig voran. Hier sei mit Schadensbehebungs-Kosten von rund 50 000 Euro zu rechnen. Weiter informierte die Vorsitzende über Sportplatz- und Parkplatzprobleme, die bei einem vernünftigen Verhalten nicht auftreten müssten.

Die weiteren Beratungen und Informationen bezogen sich auf einzelne Abteilungen. So zeigte sich Peter Kreissl „tief betroffen“ über das derzeit nachlassende Interesse am Karate-Sport. Dagegen vermeldete Werner Brunnhuber ein großes Interesse am Tennissport. Auch die Kindernarrhalla blickt laut Heinz Jungbauer optimistisch auf die bevorstehende Faschingssaison. Derzeit werden, um die Pandemie-Vorschriften einhalten zu können, drei Inthronisations-Veranstaltungen im Bürgersaal geplant. Gut läuft es auch bei den Eltern-Kind-Gruppen, bei der rhythmischen Sportgymnastik, bei der Damen-Gymnastik und beim Kinder-Turnen, erklärte Henny Förster. Und schließlich sprach Wolfgang Spitzlberger auch von einer hoffnungsvollen Jugendarbeit bei den Tischtennis-Sportlern.

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